IN ARBEIT
Der Irak ist seit Jahrzehnten ein Hauptinteressenpunkt der US-Aussenpolitik. Der Konflikt um den Irak zeigt deutlich den Opportunismus der USA:
Die irakische Bevölkerung litt Jahrzehnte unter der Diktatur Saddam Husseins, der durch die Unterstützung der USA an die Macht bleiben konnte. Nach dem Sturz Husseins finden die Iraker noch weniger Ruhe als davor. Seit dem Krieg sind laut US-Forensiker geschätzte 650.000 Iraker umgekommen. Die USA verweigert es, Statistiken über Kriegstote anzulegen.
Saddam Hussein wurde in den 80er Jahre von den USA gegen den Iran hochgerüstet. Zu groß war die Angst vor der Ausbreitung der "islamischen Revolution" im Iran, wo der von der USA eingesetzte Diktator Shah Reza Pahlavi gestürzt wurde. Bis zum Ende des Irakisch-iranischen Krieges (1.Golfkrieg 1980-88), bei dem Millionen umgekommen sind, arbeiteten die USA mit Saddam gut zusammen. Der aufgebaute, zum Größenwahn getrieben Hussein stürzte sich jedoch auf den nächsten Nachbar Kuweit, womit er den Unmut der Amerikaner erhielt. Der zweite Golfkrieg ("Operation Desert Storm") 1990-91 brachte ein schwere Niederlage für Saddam Hussein. Angetrieben von den USA revoltierten Kurden und Schiiten im Irak, bekamen jedoch keine Unterstützung von Bush sen. Wikipedia: Der zweite Golfkrieg